MOMENTUM Video – Glücksbotschaften

Im Moment umgarnen mich Schmetterlinge von allen Seiten. So entstand ein, wie ich finde, sehr schönes Video im Garten der Schmet­terlinge von Schloss Sayn. Dieses kleine exotische Paradies befindet sich in zwei Glaspavillons in dem ein wahrhaft subtropisches Klima herrscht. 1987 wurde es unter Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet. Lassen Sie sich von meinen Glücksbotschaften verzaubern…

Wenn es Ihnen gefallen hat, schreiben Sie mir einen Kommentar, ich freue mich sehr darüber.

Herzliche Blütenstaubgrüße

Franziska von Schleyen

Aufnahmen: FvS, Produziert: mit IMovie

 

Paul- Eine Weihnachtsgeschichte

Paul ist ein alter Mann. Seine Frau ist vor mehr als zehn Jahren gestorben und seine Söhne sind schon lange zu Hause ausgezogen. Michael wohnt mit der Familie in München und Frank, als ewiger Single, in Hamburg. Beiden geht es gut, sie haben zumindest keine finanziellen Probleme. Ab und zu rufen sie ihn an oder besuchen ihn. Das macht Paul glücklich.

In der Straße, in der Paul wohnt, sitzt er jeden Abend auf einem Mauerpfosten vor dem Haus. Am liebsten trägt er seine blaue Arbeitslatzhose, dazu ein kariertes Hemd, an dem die Ärmel hochgekrempelt sind und seine blaue Wollmütze, die er wie ein Matrose tief in die Stirn gezogen hat. Auf der Nase sitzt seine olle goldene Brille, die irgendwie gar nicht zum Rest passt. Er beobachtet die Leute mit ihren Autos, Fahrrädern, Mopeds und Motorrädern, wie sie an ihm vorbei fahren. Manche grüßen ihn und heben im Vorbeifahren die Hand. Das macht Paul glücklich. Paul- Eine Weihnachtsgeschichte weiterlesen

Eine Blume im Himmel

Stella hat es nach Hampton-In-Arden verschlagen, ein Dorf in den Midlands, mitten in England. Auch diesmal hat sie im Village Pub „White Lion“ ein Zimmer gebucht. Sie liebt diesen Pub. Immer, wenn sie eine Geschäftsreise nach Birmingham unternimmt, ist genau das der Ort, wo sie nach einem anstrengenden Arbeitstag ihre Ruhe findet. Mit dem Taxi vom Airport ist er in exakt zehn Minuten zu erreichen. Vorausgesetzt, sie versäumt es nicht, dem Taxifahrer rechtzeitig den Schleichweg über die Shadowbrook Lane anzusagen. Wenn sie nach Birmingham fährt, wo die meisten Geschäftstreffen stattfinden, nimmt sie den Zug.

Stella genießt es, auf ihren geschäftlichen Reisen an einem Ort zu wohnen, den sie kennt. Es verursacht ihr weniger Stress, davon hat sie tagsüber schließlich genug. Kein Check-in, keine Ausweiskontrolle, kein Kreditkartencheck. Stattdessen eine herzliche Umarmung von Math, dem Chef, der ihr gleich den Zimmerschlüssel in die Hand drückt. Am Nachmittag ist noch nicht viel los hier. Es beginnt leicht zu schneien und die Gaststube füllt sich langsam. In den Fensternischen, vor den weißen Sprossenfenstern, versammeln sich Pärchen auf einen Feierabenddrink. Einige Männer nehmen an der Bar Platz. Sie genießen ein Pint und unterhalten sich angeregt. Auf der Theke stehen unzählige geöffnete Rotweinflaschen und ein silberner Kühler, der bis an den Rand mit Eis gefüllt ist. Französische und argentinische Weißweine werden bis zur vollständigen Geschmacksneutralität hinunter Eine Blume im Himmel weiterlesen

MOMENTUM – Herbstboten

Schweinerei
Schweinerei

Herbstboten

Tannenwipfel wiegen, geradeaus
im Unterholz, entlang
die Säue suhlen sich im Schlamm, entspannt
genießen sie die Sonne, letzte
Strahlen wärmen, unaufhaltsam
hin und her, zufrieden
Eicheln kauend, werden‘s immer mehr.
Eine Bache und ein Keiler grunzen,
schmatzen, fressen mit den sechsen
zwei volle Tröge leer.

(Franziska von Schleyen)

Es sind genau 10 Verse. Die 10 taucht immer wieder als Ganzes auf, so haben wir in der Regel 10 Finger MOMENTUM – Herbstboten weiterlesen

Sonnen-Suchauftrag

Ich fühle mich, als sei ich zur Kur…FvS_Schwimmbad_IMG_6437

 

Dann, wenn sich die Sonne hinter den Wolken versteckt, dann ist unser Pool, der aus den Bergen mit Wasser gespeist wird, schlichtweg der Hit. 26 Grad hatte er heute. Wenn man ganz still im Wasser steht, die Augen schließt und nur ganz sachte mit den Armen hin und her wedelt, spürt man seine watteweichen sanften Wellen. Es fühlt sich an, als würde man zart von Seidentüchern gestreichelt. Kein Kindergeschnatter, kein Jubel von der Rutsche, keine hüpfenden Wasserflöhe vom Beckenrand, eben doch zwei Wasserballer. Also fast nur, das Wasser und ich. Dem italienischen Bademeister rufe ich ein freudiges „heeerrlich“ zu und er antwortet ernüchtert: „Keine Leute, die Leute wollen Sonne!“. Nach meiner Erfrischungsrunde schlüpfe ich in meine trockenen Kleider und als ich das Tor verlasse, lacht auch die Sonne schon wieder hinter den Wolken hervor.

Ich wünsche allen einen erfrischenden Sommer. Und nach der Sommerpause gibt es ja so viel zu erzählen…

Franziska von Schleyen

Maleen Kellertheater: Words & Tones, 26. März 2017

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Am 26. März 2017, um 18 Uhr,

präsentieren Franziska von Schleyen (Words)

&

Siegfried Rolletter (Tones)

Words & Tones

im MALEEN Kellertheater in Frankfurt am Main.

Für diesen Abend haben die beiden Künstler Franziska von Schleyen und Siegfried Rolletter ein sehr individuelles Programm zusammengestellt, das aus Poesie, Gedichten, Lyrik und einem abwechslungsreichen Musikrepertoire besteht. Sie plaudern über ihre Arbeit, wie Texte und Musik entstehen, was sie dabei alles erlebt haben, über Gedanken und Gefühle und gewähren so Einblicke in eine sehr individuelle Künstlerwelt. Das Publikum darf sich auf einen sehr persönlichen Abend freuen, bei dem sich die beiden Künstler über einen Austausch mit dem Publikum sehr freuen.

Erzählen Sie es weiter, wir freuen uns auf Sie!

Ihre Franziska von Schleyen und Siegfried Rolletter

Eintritt: 6 Euro

Anfahrt Kellertheater Maleen Kellertheater: Words & Tones, 26. März 2017 weiterlesen

Im Sturm der Liebe das Publikum erobert – Premiere „words & tones“

Mit Premieren ist das so eine Sache. Man bereitet sich wochenlang vor, probt, schreibt Regiepläne, stellt das Programm um, weil es andersherum doch vielleicht besser klingt. Man wird krank und betet, dass zum Termin die Stimme wieder da ist. Man wird von guten Freunden mit echten „Caruso“- Lutschpastillen und „Strepsils“ versorgt, das beruhigt ungemein. Danke Sandra! Ich blase Blubberblasen mit einem Wasserschlauch in eine Wasserflasche um die Stimmbänder zu befeuchten, auch wenn mich Backstage alle auslachen. Doch es hilft! Dann ist es soweit. Die Spannung steigt. Es geht los. Ich nehme auf einem Barhocker Platz und Siegfried mit seiner Gitarre neben mir. In der ersten Reihe schauen wir unserem Publikum direkt in die Augen. Kein Sicherheitsabstand! Wie aufregend!

Doch von vorne… Im Sturm der Liebe das Publikum erobert – Premiere „words & tones“ weiterlesen